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Private Finca (Mallorca, Spanien)

Unser erster Sommerurlaub mit unserem gerade ein Jahre alten Sohn!

Wir hatten die Möglichkeit über private Kontakte ein Haus auf Mallorca zu mieten. Nach kurzen Recherchen buchten wir noch einen Mietwagen und schon ging es los! Vielleicht einmal allgemein zu einem Ferienhaus: klar, die Lage ist, wie immer, wichtig. In unserem Fall gehörte das Haus zu keiner Anlage, sondern lag direkt an einem kleinen Sandstrand, von daher war es sehr leicht mit den Kindern loszukommen und auch, wenn was vergessen wurde, schnell nachzuholen. Einen Pool hatten wir nicht, der birgt natürlich auch immer Gefahren. Gut ist es nach der Ankunft in einem Ferienhaus einen kleinen Rundgang auf der Suche nach möglichen Gefahren zu machen: in unserem Fall war die Terrasse für ein einjähriges Kind gefährlich, ebenso wie die Treppe zum ersten Obergeschoss, die wir insbesondere oben sicherten. Zudem standen überall Ameisenköder herum, die wir auch außer Kinderreichweite stellten. Auch die Küche verdient einen genauen Check: so machte unser Sohn kurz nach der Ankunft wahllos die unteren Schubladen auf und hatte auf einmal ein großes Brotmesser in der Hand: Schreck lass nach! Klar, dass wir danach alles doppelt gecheckt haben! Ein schöner Urlaub, bei dem die Eltern natürlich mehr gefordert sind, als in einem Kinderhotel!

Fliegen mit Kleinkindern

Beim Start und bei der Landung: Ein kleiner Tipp, den mir mal jemand Schlaues gegeben hat und den ich an dieser Stelle gerne weitergebe: Um den Kindern den Druckausgleich zu erleichtern gebe ich den Kindern immer beim Start und bei der Landung etwas zu trinken. Für den Kleinen hatte ich damals immer eine Flasche mit Milchpulver dabei. Von der Stewardess habe ich mir dann Wasser zum Auffüllen geben lassen. Gegen Ohrenschmerzen gebe ich zudem vorsorglich unmittelbar vor dem Start bzw Landung Nasentropfen.

A-ROSA (Travemünde, Deutschland)

Stolz präsentiert sich das ArosaTravemünde nah der Uferpromenade. Hier kommt Urlaubs- und vor allem Wellnessfeeling auf! Mit unserem damals 9 Monate alten Sohn gönnten wir uns im Mai 2011 eine kleine Auszeit! Herrlich- alles war perfekt: die Zimmer, die Wellnesslandschaft (es gab auch einen Pool mit über 30 Grad warmen Wasser- das fand unser Sohn natürlich spitze!), das Essen, der Fitnessraum und der Service! Allerdings, man muss schon sagen, dass man darauf bedacht ist, dass das Kind nicht so laut ist. Es gibt auch einen KinderClub, den wir allerdings nicht testen konnten, da unser Sohn noch zu jung war.

Im September fuhren wir wieder für ein paar Tage ins ArosaTravemuende, denn es hatte uns dort sehr gut gefallen. Neu waren jetzt zwei Spielzimmer, liebevoll eingerichtet. Außerdem entdeckten wir draußen noch Strandkörbe für Kinder!

 

Hotel Bismarck (Bad Hofgastein, Österreich)

Unser erster Skiurlaub zu viert! Unsere Kids freuten sich und wir uns natürlich auch! Das Hotel Bismark kannten wir schon von vorangegangenen Aufenthalten (aus unserer Zeit vor den Kindern). Wir hatten eine kleine Suite (ca 60qm) groß und die war wirklich toll! Den Grundriss kann man sich im Internet anschauen. Aber auch die anderen Zimmer sind sehr gut. Das Essen war herausragend: Frühstück, Mittagessen (Suppen, Brot, Käse, Salate) und abends immer ein 4 oder 5 Gang Menü. Das GalaDinner einmal in der Woche umfasste sogar 7 Gänge. Für die Kinder gab es jeweils ein extra Kindermenü. Mit einem Ein- und einem Dreijährigen ist das natürlich etwas schwieriger so lange beim Essen zu sitzen, aber mit etwas Spielzeug und einem Platz am Rand ging das. Im Hotel gab es für die Kinder noch ein Spielzimmer, das wir aber nicht so liebevoll eingerichtet fanden, und einen beheizten Pool, abseits des Wellnessbereichs, mit Außenpool. Was für ein schönes Gefühl wenn einem im warmen Wasser die Schneeflocken auf den Kopf fallen und man im Hintergrund die schneebedeckten Berge sieht! Nach kurzer Autofahrt (3min) oder per Bus erreicht man das Skigebiet! Es gibt einen wunderbaren Anfängerabhang mit Schlepplift. Unser Dreijähriger ist direkt mit meinem Mann hochgefahren, nachdem wir ihm Skischuhe und Helm vor Ort ausgeliehen haben. Das war ein Riesenspaß und er hat sich auch schon getraut etwas alleine zu fahren. Unser 1,5 Jahre alter Sohn war für seinen Schlitten nicht mehr zu begeistern und so kauften wir ihm ein paar Rutschies (34€). Skischuhe gab es erst ab Grösse 24! Zu unserem Erstaunen fuhr unser Jüngster zwischen den Beinen meines Mannes nun auch mit Begeisterung den Hügel runter und mit dem Schlepplift hoch. Für den Größeren kauften wir im Laufe des Tages noch Zügel und mein Mann machte mit ihm noch ein paar richtige Abfahrten! Toll, das hat wirklich gut geklappt und ich hätte nicht gedacht, dass wir in dem Urlaub schon zu viert auf den Brettern stehen könnten!

Autokindersitz auf Reisen

Besuch bei den Großeltern! Auf zum Flughafen und schnell nach Düsseldorf geflogen! Großvater bot an, uns vom Flughafen abzuholen! Leichter gesagt als getan: im Freundeskreis der Großeltern gab es niemanden mit einem, geschweige denn mit zwei, Autokindersitzen, die sie uns leihen konnten! Also riefen wir die üblichen Mietwagenunternehmen, die am Flughafen vertreten sind, an und fragten, ob wir auch nur Autokindersitzen mieten könnten! Konnten wir- aber die Preise waren so horrende, dass wir uns entschieden, für das Geld uns eine zweite Garnitur Sitze anzuschaffen, die nun bei Oma und Opa lagern! Schade, dass das Mieten teurer war!

Hotel Lindner (Sylt, Deutschland)

Im Hotel Lindner Windrose auf Sylt verbrachten wir unseren ersten Urlaub mit Kind, das damals gerade knapp 3Monate alt war. Unser Zimmer war enttäuschend: Recht eng und nicht dem Preis angemessen. Der Wellnessbereich war übersichtlich. Toll war das Frühstücksbuffett und der Service. Wir hatten keine Halbpension gebucht, um mit Kind abends flexibler zu sein. Wenige Schritte entfernt waren ein Gosch und auch weitere Restaurants. Einmal haben wir abends ein Mehr-Gang-Menü im Hotel eingenommen, das auch sehr gut war. Die Lage ist traumhaft nur ca. 50m vom Strand entfernt! Für einen Familienurlaub würde ich allerdings in Zukunft ein anderes Hotel buchen!

AIDAsol (Europa Kreuzfahrt)

AIDA- unsere erste Kreuzfahrt! Im März sind wir mit unseren zwei Kids und mit Freunden mit der AIDAsol in See oder besser ins Meer gestochen! Nachdem man gebucht hat, muss man einige Unterlagen ausfüllen (Achtung: ab der 24SSW darf man nicht mehr mit!) und man hat die Möglichkeit Ausflüge zu buchen oder schon einmal günstiger Gutscheine für Kaffee, Bier, Cocktails, Wellnessanwendungen vorab zu kaufen oder auch schon einmal ein Babyfon zu reservieren! Das war bei uns allerdings leider schon vergriffen! Also riefen wir bei der Hotline an und auch hier erwartete uns ein super Rückrufservice: ein Babyfon kann man auch noch an Bord ausleihen- nicht viele aber einige. Bepackt mit unseren Koffern fuhren wir daher frühzeitig, also um noch ein Babyfon zu bekommen, mit dem Taxi in die Hamburger Hafencity. Es ist immer wieder erstaunlich WIE groß diese Kreuzfahrtschiffe sind! Unsere Jungs waren natürlich hellauf begeistert! Beim Einchecken an Bord hat mich dann fast der Schlag getroffen: so viele Menschen standen an – na klar auf die Aida passen ungefähr 1800 Leute! Wirklich ein Glück: mit Kindern konnte man an der Schlange vorbei und direkt einchecken! Mit Babyfon ausgestattet haben wir unsere Kabine aufgesucht: wirklich toll: da hat sich jemand Gedanken gemacht, wie man wenig Platz optimal nutzen kann!
Wir hatten eine Balkonkabine, ca. 17qm groß, unser Dreijähriger hatte ein Hochbett, das sich hoch klappen ließ und unser Einjähriger schlief im Babybettchen darunter. Die Grundrisse der Kabinen kann man auch auf der Aida Homepage einsehen. Gestartet haben wir erst einmal mit einem Rundgang und einem Snack in den zahlreichen Restaurants. Das Essen ist einfach, nicht außergewöhnlich, gut aber auch nicht hochwertig. Es ist halt auf die Massen ausgelegt. Und so eine Stimmung herrscht auch bei den Essenszeiten. Kurz vor 18Uhr bilden sich schon Menschenmassen vor den verschlossenen Restauranttüren, um dann ausgehungert (ja wovon eigentlich? – denn es gibt gefühlt rund um die Uhr Essen) über das Buffet herzustürzen. Also wer Wert auf Kulinarik legt ist hier falsch! Einmal haben wir in einem Steak-Bezahlrestaurant abends nachdem wir die Kinder ins Bett gebracht haben mit unseren Freunden gegessen. Mein Mann hatte Scampi und wir anderen Steaks. Hier wurden wir enttäuscht. Man muss berücksichtigen, dass wir unser Essen im normalen Restaurant schließlich schon über den Reisepreis bezahlt hatten und in diesem Restaurant dann nochmal zwischen 20 und 30€ pro Gericht zahlten. Und für diesen Preis stimmte weder Qualität noch Service. Die Scampis waren kalt, die Kellner wirkten lustlos und räumten schon auf, so das man sich nicht willkommen fühlte.
Das Tages- und Abendangebot war vielseitig (Sport, Theater,…). Die Ausflüge kann ich nicht bewerten, da wir immer etwas Eigenes unternommen haben. Der KinderClub war gut, aber ich fand die Räumlichkeiten etwas zu klein, gerade bei schlechtem Wetter. Es gab noch ein Spielzimmer für Kinder unter 3 Jahren mit Rutsche, Bällebad und Piratenschiff! Aber auch hier fand ich die Räumlichkeit etwas zu klein. Unsere Route mit der Aida war Hamburg, Seetag, LeHavre, Southhampton, Zeebruegge, Amsterdam, Seetag, Hamburg.
Fazit: ich würde auf jeden Fall noch einmal mit einem Kreuzfahrtschiff fahren. Man kommt rum und hat sein „Hotel“ dabei. Gerade mit Kindern finde ich das sehr praktisch. Wenn wir uns noch einmal für die Aida entscheiden, denke ich ist uns vorher die Essenssituation bewusst und man kann sich darauf einstellen. Nicht vergessen darf man natürlich die günstigen Preise der AIDA und somit darf man das Drumherum auch nicht mit den Leistungen und dem Ambiente von anderen Urlauben vergleichen. Darauf achten würde ich lediglich, dass die Route interessantere Hafenstaedte bietet, die auch direkt angesteuert werden.

Morada Strandhotel (Kühlungsborn, Deutschland)

Zimmer: Mainstream. Etwas Besonderes, also das Hotel mit dem wow Faktor, war das Moralia Strandhotel vier Sterne plus nicht. Schwimmbad mir knapp 30° Wassertemperatur, Fitnessraum, reichhaltiges Frühstücksbuffet und abends Buffet oder à la carte. Essen und abends den Tag in der Bar mit dem riesigen Panoramafenster bei Frozen Mango ausklingen lassen – das waren in Kurzform die Aktivitäten im Hotel. Anzumerken ist noch, dass wir uns von dem Essen (das wir schmunzelnd als sehr zahnfreundlich bezeichnet haben, da das Gemüse sehr verkocht war) und von dem Servicepersonal mehr versprochen haben. Das Essen (Rosenkohl mit Speck, Rindfleisch in Meerettichsoße (Schade man hätte die Soße auch einfach daneben stellen können) zählte nicht zu den Leibspeisen unserer Kids. Auf Nachfrage gab es aber auch Kinderessen (Chicken Nuggets, Pommes, …). Das Hotel (zu unserer Zeit ungefähr zu 90 % von über 60 jährigen gebucht) kann mit Kinderhotels nicht mithalten. Dennoch würde ich unseren Urlaub als kinderfreundlich bezeichnen. Vor dem Hotel liegt ein wunderschöner Spielplatz mit Seilzug und Trampolin. Ich habe einige Fotos davon gemacht. Der Strand lag auch nur 200 m entfernt und sorgte für viel Spaß bei den Kids.

Fazit: Wenn noch mal Kühlungsborn, dann würden wir ein anderes Hotel testen da die genannten Kinder Highlights (Spielplatz, Trampolin, Strand) auch von anderen Hotels erreichbar sind.

Robinson Club (Fleesensee, Deutschland)

Wer eine Mischung aus Zeit für sich und mit der Familie, Sport, Unterhaltung, Kinderbetreuung, sehr gutem Service, unkomplizierter Atmosphäre mit aufgeschlossenen Leuten und fabelhaftem Essen sucht, ist hier genau richtig. Der Robinson Club Fleesensee ist der einzige Robinson Club in Deutschland und so fuhren wir im September 2012 mal dorthin.

Ausgestattet ist er mit In- & Outdoor Pool, Saunen etc. Am besten besucht man dazu die Homepage (http://www.robinson-fleesensee.de/), um vor allem auch einen aktuellen Überblick über die Aktivitäten zu erhalten. Den Robbyclub ab drei Jahren haben unsere Kinder noch nicht besucht, da sie zu dem Zeitpunkt gerade zwei Jahre beziehungsweise drei Monate alt waren  und so haben wir die ganze Zeit mit den Kids genießen können. Hier liegt es wirklich an einem selber was man macht, ob man die Seele baumeln lässt, sich ins Sportprogramm stürzt, Ausflüge macht – Möglichkeiten und Angebote gibt es zu (fast) allem. Wir fanden den Urlaub rundum super und würden auch jederzeit wieder dorthin fahren, Allerdings muss man ganz klar sagen, dass die Zimmer beziehungsweise Zimmerausstattung überraschenderweise, bei diesem Preis, zu wünschen übrig lässt. Trotzdem – wir waren ja nur nachts auf dem Zimmer – absolut empfehlenswert.